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Der Deutsche Lesepreis wird auch in diesem Jahr in unterschiedlichen Kategorien vergeben. Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2017 über das Bewerbungsformular auf dieser Website eingereicht werden.

Kategorien 2017


  1. Sonderpreis der Commerzbank-Stiftung „Ideen für morgen”

    Neue Ideen machen die Leseförderung zukunftsfähig. Deshalb fördert die Commerzbank-Stiftung mit dem Sonderpreis "Ideen für morgen" innovative Konzepte, die für Impulse sorgen.

    Dieser Zukunftspreis zielt auf kreative, mutige Formate, die wichtige gesellschaftliche Themenfelder mit der Leseförderung verbinden. Dabei kann es zum Beispiel um Fragen der Migration und Integration gehen, aber auch um Digitalisierung und neue Medien oder die Perspektiven des demographischen Wandels.

    Welche Projekte im Bereich der Leseförderung binden gesellschaftliche Zukunftsthemen in vorbildhafter Weise ein? Wie kann die Leseförderung in diesem Kontext neue und eigene Akzente setzen?

    Das Ziel der Commerzbank-Stiftung ist es, die Realisierung von aussichtsreichen Projekten zu ermöglichen, die über das Thema Leseförderung und -kompetenz das Zusammenleben von Menschen bereichern, zu gesellschaftlicher Teilhabe beitragen und aktuelle Entwicklungen aufgreifen.

    Bewerben können sich Einzelpersonen und Institutionen, die eigene Ideen entwickelt, aber diese noch nicht umgesetzt haben bzw. in der Weiterentwicklung neue Wege gehen wollen. Die Konzepte können sich an unterschiedliche Altersstufen und Zielgruppen richten. Vorliegen müssen konkrete Pläne zur Umsetzung und ein aussagekräftiger Finanzplan.

    Ausgezeichnet wird ein Preisträger, dessen „Ideen für morgen“ mit Hilfe des Preisgeldes in Höhe von 6.000 € über insgesamt zwei Jahre realisiert werden. Das Preisgeld wird in drei Raten ausbezahlt (3.000 € bei der Preisverleihung, 1.500 € im ersten Folgejahr sowie 1.500 € im 2. Folgejahr). Es dient auch als Anreiz, weitere Förderpartner zu gewinnen. Zusätzlich begleiten die Initiatoren den Preisträger mit Rat und Tat, um die Umsetzung der Idee zu unterstützen. Vom Preisträger werden ein Sachstandsbericht im Jahr 2018 sowie ein Abschlussbericht im Jahr 2019 erwartet.

  2. Herausragendes individuelles Engagement in der Leseförderung

    Der Preis für herausragendes individuelles Engagement zeichnet Individualpersonen aus, die sich in außergewöhnlicher Weise für die Leseförderung verdient gemacht haben. Dies kann ein aktiver Einsatz als ehrenamtlich Engagierter ebenso sein, wie die Initiierung und Umsetzung eigener Ideen zur Förderung der Lesefreude und der Lesekompetenz für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen. Die Realisierung muss 2015, 2016 erfolgt oder noch jüngeren Datums sein.

    Insgesamt stehen 4.500 € Preisgeld zur Verfügung (Staffelung: 1. Preis 2.000 €, 2. Preis 1.500 €, 3. Preis 1.000 €).

    Der Preis wird durch die PwC-Stiftung gefördert.

  3. Herausragendes kommunales Engagement in der Leseförderung

    Der Preis für herausragendes kommunales Engagement zeichnet Kindertagesstätten, Bibliotheken, Vereine, Unternehmen, Universitäten sowie weitere Organisationen und kommunale Träger aus, die sich in außergewöhnlicher Art und Weise für die Leseförderung vor Ort verdient gemacht haben. Besondere Berücksichtigung gilt dabei der Bildung lokaler Netzwerke im Sinne einer institutionsübergreifenden und sich wechselseitig ergänzenden Projektzusammenarbeit. Die Projekte und Ideen können sich an alle Altersstufen und Zielgruppen richten. Die Realisierung muss 2015, 2016 erfolgt oder noch jüngeren Datums sein.

    Insgesamt stehen 4.500 € Preisgeld zur Verfügung (Staffelung: 1. Preis 2.000 €, 2. Preis 1.500 €, 3. Preis 1.000 €).

    Der Preis wird durch FRÖBEL e. V. gefördert.

  4. Herausragende Leseförderung an Schulen

    Der Preis für herausragende Leseförderung an Schulen zeichnet schulisches Engagement aus, das die Lesemotivation und Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern mit einem systematisch aufeinander aufbauenden Programm zum Schwerpunkt „Lesen“ entwickelt und stärkt. Darunter fallen Fächer übergreifende Maßnahmen in und außerhalb des Unterrichts, die infrastrukturelle Ausstattung der Schulen mit Lesematerial und eigenen Leseorten, der aktive Einbezug der Elternschaft sowie außerschulische Kooperationen.

    Insgesamt stehen 4.500 € Preisgeld zur Verfügung (Staffelung: 1. Preis 2.000 €, 2. Preis 1.500 €, 3. Preis 1.000 €).

    Der Preis wird durch die Arnulf Betzold GmbH, Lehrmittelverlag/Schulversand gefördert.