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Wie viele Initiativen haben sich bereits beworben? Wer wurde nominiert? Diese und andere Fragen beantworten wir Ihnen hier.

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Claudia Berghorn

Preisträgerin der Kategorie „Ideen für morgen“ im Jahr 2014 macht Leseförderung mit WortSchatzCaching als Schatzssuche erlebbar

Je besser Projekte zur Leseförderung auf die Interessen und Lebenswelt ihrer Adressaten abgestimmt sind, desto größer sind ihre Aussichten auf Erfolg. Wie also kann Leseförderung für Jugendliche aussehen, die höchst technik-affin sind, aber wenig Motivation zeigen, sich mit Literatur zu beschäftigen?

Eine mögliche Antwort darauf bietet nun eine neue Methode, genannt WortSchatzCaching. Die Idee: Unter Einsatz moderner GPS-Technologie wird die Beschäftigung mit Sprache, Literatur und Kommunikation als innovative Schatzsuche gestaltet.

WortSchatzCaching basiert auf dem immer beliebter werdenden Geocaching – einer „Schatzsuche“, die GPS-Koordinaten verwendet (siehe www.geocaching.com). Der Spaßfaktor erschließt sich dabei aus dem uralten Spiel des Suchens und Findens in Kombination mit dem Reiz innovativer Technologie.

Diesen Ansatz macht das WortSchatzCaching für die Leseförderung nutzbar, indem es dem Geocaching eine inhaltliche Ebene hinzufügt: Die Schätze, die es zu finden gilt, sind Schätze aus unserer Sprache und Literatur! So kann z.B. im Rahmen der außerschulischen Bildungsarbeit die Tradition des literarischen Stadtrundgangs mit WortSchatzCaching neu belebt und als GPS-gestützte Schnitzeljagd gestaltet werden: Die Teilnehmenden erkunden die literarische Topografie ihrer Umgebung, indem sie sich über Orte informieren, die einen Bezug zur Textproduktion und -rezeption haben – z.B. Bibliotheken und Buchhandlungen, Redaktionen und Wohnorte von AutorInnen. Dann ermitteln sie die geografischen Koordinaten dieser Literatur-Orte und gestalten zielgruppengerechte „Schatzsuchen“. Als sehr lohnenswert können sich dabei Kooperationen mit dem Stadtmarketing und mit den ortsansässigen Unternehmen aus der „schreibenden Zunft“ erweisen, die bei dieser Schnitzeljagd angesteuert werden.

Durch die Verwendung von GPS-Daten erhält die Leseförderung mit GPS-Daten eine dezidiert geografische Komponente. Daher eignet sich diese Methode auch als praktischer Einstieg in die Lektüre von Sachtexten und Literatur rund um Themen wie die Entdeckung und Kartografierung der Welt, um Heimat und „Selbst-Verortung“ sowie geografische Aspekte der Literaturproduktion und Rezeption – bis hin zu der Frage, wo und warum im Dritten Reich Bücher verbrannt wurden oder auch heute noch Literaturschaffende verfolgt werden. Auch Grenzen und Grenzerfahrungen sind in der Literatur vielfach bearbeitet worden, z.B. als „Heldenreisen“ – Geschichten, die im Rahmen von WortSchatzCaching-Projekten neu entdeckt werden können. Darüber hinaus eröffnet die Methode vielfältige Möglichkeiten der Reflexion und kreativen Exploration von Sprache und Kommunikation im Allgemeinen. Zum Abschluss der Projekte kann die GPS-Technologie wieder genutzt werden, um die Arbeitsergebnisse der Teilnehmenden zu dokumentieren und zu „teilen“, d.h. nach Vorbild des Geocaching auch für andere zugänglich zu machen.

Nicht nur inhaltlich, sondern auch praktisch können WortSchatzCaching-Projekte sehr flexibel und individuell auf die Interessen der Zielgruppe und auf vorhandene Ressourcen abgestimmt werden. Die Kosten sind gering, da GPS-Geräte inzwischen bei vielen Outdoor-Ausstattern auszuleihen sind oder alternativ kostenlose Smartphone-Apps genutzt werden können. Um die Sicherheit der Teilnehmenden zu gewährleisten („Kopf-unten-Effekt!“) empfiehlt sich ein Mindestalter von zwölf Jahren und eine räumliche Begrenzung auf Fußgängerzonen.

Bei ersten Projekten in Münster und Berlin hat sich die Idee des WortSchatzCachings bereits bewährt. Die Internetseite www.wortschatzcaching.de bietet Informationen rund um das Konzept, die bald auch als Download zur Verfügung stehen werden. Hier sollen zukünftig auch weitere Best-Practice-Beispiele dokumentiert werden.“

Zehn Preisträger mit dem Deutschen Lesepreis ausgezeichnet

Insgesamt 19.500 Euro für individuelles, kommunales, schulisches Engagement und Innovationen in der Leseförderung / Bildungsministerin Johanna Wanka: „Lesen eröffnet Kindern neue Welten und gibt ihnen Zukunftschancen.“


Berlin, 10. November 2016. Von Buchgeschenken an benachteiligte Kinder über das Leseförderpaket für eine ganze Stadt bis hin zu einem Zeitungsprojekt von geflüchteten Menschen – so vielfältig sind die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Lesepreises, der gestern Abend in Berlin vergeben wurde. Insgesamt wurden zehn Gewinner in den Kategorien individuelles, kommunales und schulisches Engagement sowie „Ideen für morgen“ ausgezeichnet. Der Preis wird von der Stiftung Lesen, der Commerzbank-Stiftung und weiteren Partnern ausgelobt und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka. „Wer Kindern das Lesen nahebringt, zeigt ihnen neue Welten – und eröffnet ihnen Zukunftschancen. Denn Lesen ist entscheidend für ihren Bildungserfolg und ihre gesellschaftliche Teilhabe. Leseförderung ist daher ein wichtiges Anliegen für mich und ich gratuliere den diesjährigen Preisträgern und allen Bewerbern für ihr Engagement und ihre Kreativität“, so Wanka.

Auf der Festveranstaltung mit rund 200 geladenen Gästen aus Bildung, Wirtschaft, Politik und Kultur im Berliner Humboldt Carré betonte der Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen Dr. Jörg F. Maas: „Vor dem Hintergrund von rund 7,5 Millionen funktionalen Analphabeten in Deutschland wird die Relevanz der Leseförderung deutlich. Mit dem Deutschen Lesepreis wollen wir deshalb ein Zeichen setzen und das Engagement der zahlreichen Leseförderer würdigen. Denn Leseförderung geht uns alle an und ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht von einzelnen Organisationen allein gemeistert werden kann. Nur gemeinsam können wir neue Zugänge für das Lesen schaffen und die öffentliche Wahrnehmung für das Thema stärken.“

Astrid Kießling-Taşkın, Vorstand des Initiativpartners Commerzbank-Stiftung, ergänzte: „An die 300 Bewerbungen für den Deutschen Lesepreis beweisen: Die Leseförderung in Deutschland ist stark und aktiv. Um weiteren Innovationen einen Raum zu geben, unterstützen wir mit dem Sonderpreis ‚Ideen für morgen‘ insbesondere solche Projekte, die sich der Umsetzung neuer Ideen und Ansätze widmen. 2016 steht der Sonderpreis unter dem Motto ‚Migration und Integration’, um kulturelle Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement zu fördern.“

Der Deutsche Lesepreis zeichnet Menschen und Institutionen aus, die das Lesen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit innovativen und erfolgreichen Projekten fördern. Unter seinem Dach werden herausragende Initiativen unterstützt, damit sich diese optimal entwickeln und Maßstäbe in der Leseförderung setzen können. So schafft der Deutsche Lesepreis ein größeres öffentliches Bewusstsein für die Notwendigkeit von Leseförderung und würdigt die Preisträger als Vorbilder für mehr Lesefreude und Lesekompetenz in Deutschland. Die Jury wählte die zehn Preisträger 2016 aus insgesamt 286 Einsendungen aus. Die Teilnahme stand allen in der Leseförderung engagierten Personen offen. Der Preis ist insgesamt mit 19.500 Euro dotiert.

Die Kategorien und Preisträger im Einzelnen

(Kontakte über die Stiftung Lesen, siehe unten):

Sonderpreis der Commerzbank-Stiftung „Ideen für morgen“

Diese Kategorie zeichnet Projekte aus, die durch innovative Ideen begeistern, neue Impulse setzen und sich dabei dem Themenkomplex „Migration und Integration“ widmen. Das Preisgeld beträgt 6.000 €. Die Kategorie wird durch die Commerzbank-Stiftung gefördert. - Zeitungsprojekt „Neu in Deutschland“ (Dorte Huneke-Nollmann, Bochum, Nordrhein-Westfalen): In der Bochumer Zeitung veröffentlichen geflüchtete Menschen eigene Texte auf Deutsch, um persönliche Erfahrungen zu vermitteln.

Herausragendes individuelles Engagement für die Leseförderung

In dieser Kategorie werden Individualpersonen ausgezeichnet, die sich in außergewöhnlicher Weise für die Leseförderung verdient gemacht haben. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von insgesamt 4.500 € (1. Preis 2.000 €, 2. Preis 1.500 €, 3. Preis 1.000 €). Die Kategorie wird durch die PwC-Stiftung Jugend - Bildung - Kultur gefördert.

  1. Konstanze Keller / LESEWEIS (Bammental, Baden-Württemberg): Lokales Ein-Personen-Projekt zur kreativen und vielseitigen Leseförderung mit persönlichem Ansatz, welches seit acht Jahren besteht.
  2. Annelie Löber-Stascheit, Selbst.Los! Kulturstiftung / Kinder brauchen Bücher, arme noch viel mehr! (Frickingen, Baden-Württemberg): Verteilung neuer Kinder- und Jugendbücher an einkommensbenachteiligte Familien in Kooperation mit Verlagen, Buchhandlungen und den Tafeln.
  3. Prof. Dr. Jürgen Belgrad / LESEFÖRDERUNG DURCH VORLESEN e.V. (Wolfegg, Baden-Württemberg): Durch Coaching und wissenschaftliche Begleitung werden Lehrkräfte beim regelmäßigen Vorlesen an Schulen und Kitas unterstützt – mit Verbreitung bis in die Schweiz und nach Österreich.
Herausragendes kommunales Engagement für die Leseförderung

In dieser Kategorie werden Institutionen, Unternehmen, Vereine und kommunale Träger ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Leseförderung eingesetzt haben. Drei Preisträger erhalten ein Preisgeld von insgesamt 4.500 € (1. Preis 2.000 €, 2. Preis 1.500 €, 3. Preis 1.000 €). Die Kategorie wird durch FRÖBEL e. V. gefördert.

  1. MENTOR – Die Leselernhelfer HAMBURG e.V. / Starke Kinder können lesen! (Hamburg, Hamburg): Projekt, in dem Mentoren die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen durch individuelle Zuwendung stärken.
  2. Mulingula (Münster, Nordrhein-Westfalen): Projekt zur Förderung der bilingualen Identität, Lesemotivation und bildungssprachlichen Kompetenzen für Kinder mit Migrationshintergrund – mit wöchentlichen Vorlesestunden in den Familiensprachen der Kinder.
  3. Stadtbibliothek Mannheim / Netzwerk Leseförderung (Mannheim, Baden-Württemberg): Umfangreiches Netzwerk, das für Kinder und Jugendliche jedes Alters entsprechende Leseförderungsangebote bietet: von der Beteiligung am „Mannheimer Unterstützungssystem Schule“ über ein mobiles Bibliothekslabor bis hin zu diversen Veranstaltungsreihen.
Herausragende Leseförderung an Schulen

Diese Kategorie zeichnet außergewöhnliches schulisches Engagement in und außerhalb des Unterrichts aus, das der Leseförderung dient. Insgesamt werden 4.500 € Preisgeld vergeben (1. Preis 2.000 €, 2. Preis 1.500 €, 3. Preis 1.000 €). Die Kategorie wird durch die Arnulf Betzold GmbH, Lehrmittelverlag/Schulversand gefördert.

  1. Kinderakademie Eberswalde (Eberswalde, Brandenburg): Förderung des interessengeleiteten Lesens durch unterschiedliche Lese- und Vorleseangebote im Unterricht, methodische Texterschließung, Lesenächte, Theaterprojekte und vieles mehr.
  2. Ostsee-Schule Wismar (Wismar, Mecklenburg-Vorpommern): Fächerübergreifende Förderung und Diagnose der Lesekompetenz und -defizite anhand von vielseitigen, fest im Lehrplan integrierten Maßnahmen sowie interner Fortbildungsprogramme.
  3. Hans-Carossa-Grundschule Heining-Schalding (Passau, Bayern): Vielschichtiges Maßnahmenpaket zur nachhaltigen Stärkung der Lesekompetenz und -motivation: mit diversen Leseorten in der Schule, systematisch aufbauenden Leseprogrammen und kreativen Leseevents außerhalb des Unterrichts.

Pressekontakt Stiftung Lesen:
Franziska Hedrich, PR-Managerin
Kommunikation und Public Affairs
Römerwall 40, 55131 Mainz
Tel.: 06131 / 2 88 90 - 68
franziska.hedrich(at)stiftunglesen.de
www.stiftunglesen.de

Pressekontakt Commerzbank-Stiftung:
Astrid Kießling-Taşkın, Vorstand
der Commerzbank-Stiftung
Kaiserstraße 16, 60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 136 509 64
astrid.kiessling-taskin(at)commerzbank.com
www.commerzbank-stiftung.de

Deutscher Lesepreis 2016: die Shortlist ist da!

Neuer Teilnehmerrekord: Aus 286 Bewerbungen konkurrieren die besten 36 um die Preise


Frankfurt / Mainz, 14. September 2016. Aus den diesjährigen 286 Bewerbungen für den Deutschen Lesepreis stehen nun die 36 Nominierten aus den vier Kategorien „Ideen für morgen“ mit dem Schwerpunkt Migration und Integration sowie „Herausragendes individuelles Engagement in der Leseförderung“, „Herausragendes kommunales Engagement in der Leseförderung“ und „Herausragende Leseförderung an Schulen“. Eine Übersicht aller Nominierten finden Sie hier. Die festliche Preisverleihung des Deutschen Lesepreises 2016 findet am 9. November im Berliner Humboldt Carré statt.

Die Schirmherrin des Deutschen Lesepreises 2016 ist Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka

Mit dem Deutschen Lesepreis würdigen seit 2013 die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung Projekte, die sich nachhaltig für die Leseförderung in Deutschland einsetzen. Denn nur wer richtig lesen kann, besitzt den Schlüssel zu Bildung und Teilhabe an unserer Gesellschaft. Allerdings zeigen PISA-Studien und OECD-Berichte für die Lesekompetenz deutscher Kinder und Jugendlicher seit Jahren große Defizite auf: 14,5 % der 15-Jährigen Schülerinnen und Schüler verfügen nur über eine (sehr) schwache Lesekompetenz (PISA 2012). Rund 7,5 Millionen Erwachsene sind hierzulande laut LEO-Studie 2011 funktionale Analphabeten. Um diese Zahlen langfristig zu senken ist Leseförderung unabdingbar. Alle gesellschaftlichen Gruppen und Akteure sind daher gefordert, sich im Alltag für die Leseförderung in Deutschland zu engagieren. Der Deutsche Lesepreis ist mit Preisgeldern in Höhe von 19.500 Euro dotiert – ermöglicht wird dies durch den Initiativpartner Commerzbank-Stiftung sowie durch die PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, FRÖBEL e.V. und die Arnulf Betzold GmbH. Der Deutsche Lesepreis steht unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka.

Das Ziel der Initiative: Deutschland langfristig zum Leseland machen

Um Deutschland zum Leseland zu machen und dem funktionalen Analphabetismus entgegen zu wirken, ist das Engagement vieler wichtig. Dazu Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen: „Leseförderung muss als gemeinsame Anstrengung aller gesellschaftlichen Gruppen verstanden werden. Genau hier setzen wir mit dem Deutschen Lesepreis an und würdigen und unterstützen innovative sowie nachhaltige Projekte, die dazu beitragen, der Leseförderung in Deutschland neue Impulse zu geben – und Deutschland langfristig zum Leseland machen.“

Astrid Kießling-Taşkın, Vorstand der Commerzbank-Stiftung, betont: „Lesen schafft Nähe. Sei es ein mitreißender Roman, ein spannender Fachartikel oder die ersten Worte in einer fremden Sprache. Alles sind Erfahrungen, die sich zu teilen lohnen. Sie stehen für die integrative Kraft des Lesens. Menschen, die mit ihrer Begeisterung zum Lesen anstecken, nehmen andere mit auf den Weg hin zu aktiver gesellschaftlicher Teilhabe. Mit dem Deutschen Lesepreis honorieren wir das Engagement, dem Thema Lesen in neuer Weise zu begegnen.“

Die Nominierungen für den Deutschen Lesepreis 2016:

Ideen für morgen

  • Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.: MutterSprache – KinderSprache
  • Grundschule Auf den Heuen: Family Literacy „Sprachen im Gepäck"
  • Dorte Huneke-Nollmann, Bochum: Zeitungsprojekt „Neu in Deutschland"
  • LeseWelten – Vorlese-Initiative der Kölner Freiwilligen Agentur e.V.: Flüchtlingskinder begegnen LeseWelten in Museen
  • Stadtbibliothek Osnabrück: Miteinander – lesen – lernen – lachen
  • Universität Bamberg: Lesen und Schreiben in mehrsprachigen Lerngruppen mit dem deutsch-türkischen Dichter Nevfel Cumart

Herausragendes individuelles Engagement in der Leseförderung

  • Prof. Dr. Jürgen Belgrad, Wolfegg: Leseförderung durch Vorlesen
  • Susanne Dierker, LVR Schule am Königsforst, Rösrath: Fühlbilderbücher inklusive
  • Hans Peter Faller, Rastatt: Ludwig die Stadtmaus
  • Uta Gräntzel, Johann-Christoph-Adelung Schule, Spantekow: Eine Schülerbibliothek muss Spaß machen.
  • Nadine Jakobi: LEA Leseklub Göttingen
  • Konstanze Keller, Bammental: LESEWEIS®
  • Richard Schaefer, Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt: Leseopa
  • Annelie Stascheit, Selbst.Los! Kulturstiftung, Frickingen: Kinder brauchen Bücher, arme noch viel mehr!
  • Otto Stender, Hannover: Mentor – die Leselernhelfer
  • Daniel Werner, Stadtteilbücherei Münster-Hiltrup St. Clemens: Clemens der Lesedrache

Herausragendes kommunales Engagement in der Leseförderung

  • Landesinstitut für Pädagogik und Medien, Saarbrücken: Netzwerk Lesekompetenz Homburg
  • Leseohren e.V., Stuttgart: Leseohren aufgeklappt! – Das Stuttgarter Vorleseprojekt
  • MENTOR – DIE Leselernhelfer Hamburg e.V.: Starke Kinder können lesen!
  • Mulingula e. V., Münster: Mulingula
  • Stadt Fellbach – Kulturamt: FLUMI Fellbacher Lese- und Mentoreninitiative
  • Stadtbibliothek Bremen: AnSchuB – Allen Schulkindern unsere BIBCARD
  • Stadtbibliothek Erlangen: Angebote der Stadtbibliothek Erlangen für Grundschulen mit gebundenen Ganztagesklassen
  • Stadtbibliothek Mannheim: Netzwerk Leseförderung
  • Universität Erfurt: Erfurter Kinderuniversität „Rund um das Buch“
  • Westfälische Wilhelms Universität Münster: „Die Schlossplatzbande. Kinderrätselkrimis aus Münster online“

Herausragende Leseförderung an Schulen

  • Astrid-Lindgren-Schule, Nottuln
  • Hans-Carossa-Grundschule Heining-Schalding, Passau
  • Kinderakademie Eberswalde
  • Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule der Stadt Wedel
  • Förderzentrum "C. Winkler", Brand-Erbisdorf
  • IGS Gifhorn
  • Ostsee-Schule Wismar
  • Hainberg Gymnasium, Göttingen
  • Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt
  • Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren

Die Idee für morgen 2014 wird Wirklichkeit:

Wortschätzen auf der Spur


Foto: WortSchatz-Suche in Münster: Die Sechstklässlerinnen der Marienschule (Foto: Berghorn)
WortSchatz-Suche in Münster: Die Sechstklässlerinnen der Marienschule (Foto: Berghorn)

Für ihr Konzept „WortSchatzCaching“ erhielt Claudia Berghorn im Jahr 2014 den Deutschen Lesepreis der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung in der Kategorie „Ideen für morgen“

Die Idee: Leseförderung unter Einsatz von GPS-Geräten. Vom 15. bis 17. Juni hat in Münster das erste Schulprojekt stattgefunden, bei dem das Konzept des WortSchatzCaching umgesetzt wurde: Alle 131 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 6 der Marienschule Münster haben sich in Teams in der Innenstadt mit GPS-Geräten auf die Suche nach „WortSchätzen“ gemacht, um auf ihrer digitalen Schatzsuche verschiedenste Orte in Münster zu entdecken, die mit Lesen und Literatur, Kommunikation und Sprache zu tun haben. Dazu gehören Büchereien genauso wie die Inschriften im Straßenpflaster, an Gebäuden und Statuen, die auch Einblicke in die Geschichte der Stadt geben.

Einen Link zur lokalen Berichterstattung finden Sie hier:
http://www.wn.de/Muenster/2007794-Aktion-Gutes-Morgen-Muenster-Wortschaetzen-auf-der-Spur